Indem du diese Website weiterhin benutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Mehr Informationen

Die Cookie Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies erlauben" gesetzt. Damit hast du das beste Keks-Surf-Erlebnis. Wenn du weiterhin diese Website nutzten möchtest ohne die Cookie Einstellungen zu ändern oder auf "Akzeptieren" klickst, dann stimmst du dem zu.

Schließen

Nachwuchs 1.0 – Ängste – Keksdose.org

Nachwuchs 1.0 – Ängste

12. Dezember 2015 - 13:55 Uhr 4 Kommentare

Mama Keks - Ende November

Mama Keks – Ende November

Ich glaube das macht jede werdende Mutter durch und ich denke ich werde hier auch nichts neues erzählen können. Dennoch … Ich habe gedacht es würde mir eventuell besser gehen, wenn ich meine Ängste niederschreibe und sie so von mir „abstreife“. Ich weiß, dass viele Ängste unbegründet sind, aber dennoch habe ich sie …

Kurz zu dem aktuellen Stand:
Ich habe noch 8 Wochen und 4 Tage bis zum errechneten Termin. Minikeks geht es laut dem letzten Frauenarztbesuch gut. Sie wächst prächtig. Sogar so gut, dass sie deutlich größer als der Durchschnitt ist, denn sie hat jetzt schon die 2000g Marke geknackt.
Minikeks kickt fröhlich vor sich hin. Seit der 18. Schwangerschaftswoche habe ich die zunächst kaum wahrnehmbaren Bewegungen gespührt und nun werden sie immer doller. Es beruhigt mich, wenn ich sie ab und an zutreten spühre, weil ich dann weiß, das alles gut ist bei ihr ^^
Seit einiger Zeit mache ich Fitness. Nichts zu starkes natürlich. Ich habe mir eine App für Schwangerschaftsyoga geholt und mache täglich (solange ich nicht zu KO dazu bin) meine 20 Minuten Workout. Ich habe zudem wieder angefangen Bauchtanz zu machen. (Nach über 2 Jahren Pause.) Aktuell nur ein Mal die Woche (früher ging ich 2 Mal die Woche hin). Da achtet die Bauchtanzlehrerin immer darauf, dass ich bloß nichts falsch mache oder mich irgendwie falsch bewege. Die Bewegung tut gut, denn die „verlorene“ Kraft in den Beinen kommt langsam zurück. Ich kann wieder Treppen steigen. Bevor ich mit der Fitness anfing, konnte ich gerade mal zwei Stockwerke gehen und war dann schwer am atmen und hatte weiche Knie. Nun aber ist das deutlich besser geworden. Ich habe auch kaum Wassereinlagerungen und laut Hebamme und Arzt ist  es den Yoga Übungungen zu verdanken. Seid also nicht faul während der Schwangerschaft! Das ist das, was ich daraus nun mitgenommen habe. Ich habe noch die Kurve bekommen und werde solange weiter machen, bis es nicht mehr geht.
Minikeks scheint zudem Bauchtanz zu mögen, denn nach den 1,5h Training hatte sie fast garnicht in meinem Bauch gezappelt, wohingegen nach den 20 Minuten Yoga sie immer regelrechte Puzelbäume geschlagen hat. Mittlerweile ist sie an beides gewöhnt ^^

Zu meinen Ängsten:

  • Wie ich bereits angemerkt hatte wächst Minikeks und ist größer als der Durchschnitt. Ich habe demnach Angst, dass sie entweder früher kommt oder am Ende so groß ist, dass sie nicht mehr durchpasst bei mir ;_; Laut dem Frauenarzt im Krankenhaus ist das sogar garkein abwegiger Gedanke, denn nicht nur dass sie groß ist … sie hat auch einen großen Kopf für ihr „Alter“ … Der Held hat auch einen großen Kopf, vielleicht hat er das sozusagen vererbt … Ich will ehrlich keinen Kaiserschnitt haben. Das ist nicht gut für Mutter und Kind … Aber so, wie es momentan laut den Befunden aussieht, muss ich mich wohl darauf einstellen ;_;
  • Natürlich habe ich auch Angst vor der Geburt. Ich muss aber zugeben, dass ich weniger Angst davor habe all die Schmerzen etc. auszuhalten, sondern vielmehr was alles schief gehen kann. Ich weiß ein paar Sachen, aber ich weiß das es deutlich mehr gibt. Ich recherchiere das Thema auch garnicht, damit ich dann nicht noch mehr Angst bekomme und versuche mich zu beruhigen, dass alles gut geht.
  • Im TV sieht man soetwas öfter mal, weil das wohl ein beliebtes Thema für Sendungen ist: Postpartale Depression. Was ist, wenn ich auch soetwas haben werde? Was, wenn ich mein eigenes Kind ablehne obwohl ich mich zur Zeit extrem mit dem Held auf Minikeks freue? Der Held sagt immerzu ich solle mir da keine Gedanken machen und das es nicht so häufig ist, wie man das Gefühl hat durch den TV, aber dennoch kommen diese Fragen immer wieder in mein Bewusstsein zurück.
  • Ich habe extrem große Angst vor Schwangerschaftsstreifen. Es ist albern, aber immer wenn ich meinen zu großen Bauch ansehe, denke ich daran, dass es passieren kann, denn es sind ja noch 8 Wochen und 4 Tage bis zum errechneten Termin…
  • Ich habe zudem deswegen auch Angst, dass der Bauch dann nur noch ein fetter Haut-Fett-Lappen ist, selbst wenn ich es schaffe abzunehmen…
  • Und das ist das, was für mich aktuell am schlimmsten zu verdauen ist: Werde ich wieder in meine alten Sachen passen? Ich will nicht unbedingt eine Traumfigur haben, aber immerhin meine alten Sachen wieder tragen können. Es gibt nichts schlimmeres, als das man nach der Schwangerschaft sich komplett neu einkleiden muss … und ich habe ja auch noch extreme Komplexe, was meinen Körper angeht. Das glaubt sicher keiner, aber jedes bisschen Gramm zu viel war immer ein Graus für mich. Ihr könnt euch also vorstellen durch was für eine Hölle ich gerade gehen muss, weil ich ja nun keine Diät oder mehr Sport machen kann. Ich gestehe, dass ich nie groß Diäten gemacht habe (außer die No-Sweets-Diät) und „Sport“ war bei mir immer nur das Tanzen zwei Mal die Woche. Es scheint also ich konnte „leicht“ mich schlank halten, aber das heißt noch lange nicht das es nach der Geburt leicht wird, denn mein Körper macht ziemlich viele Veränderungen durch. Es kann sein, dass nach der Schwangerschaft mein Körper das nicht mehr kann, was er vorher konnte und ich somit mit mehr auf den Rippen herumrennen muss. Das würde mich fix und fertig machen. Ich hab demnach dem armen Helden schon oft die Ohren vollgeheult >_< Tut mir leid! óò
  • Ich höre immerzu wieviel ein Baby herumschreit und das man praktisch nur noch für das Baby lebt. Man schläft kaum noch, ist daher übermüdet, schaft im Haushalt kaum etwas usw. Das alles hört sich so schlimm an, dass ich deswegen meine Mama mal gefragt hatte wie es bei ihr war mit 3 Kindern. Sie dagegen erzählt das es nicht so schlimm war. Nun frage ich mich ob sie das alles vergessen/verdrängt hatte von damals oder ob die Leute mit denen ich geredet habe es krasser darstellen als es ist? Laut meiner Mama waren wir drei keine Schreikinder, ruhig, spielten vor uns hin. (Ich sollte anmerken, dass wir drei im Abstand von nur einem Jahr zur Welt gekommen waren und meine Brüder Zwillinge sind.) Vielleicht lag es aber auch daran, dass meine Mama die Unterstützung von meinen Großeltern hatte? Das, was diejenigen, die so krasse Sachen erzählen, nicht haben. Ist das also dann doch nicht so schlimm? Ich wohne ja zur Zeit wieder im Haus meiner Eltern. Hier sind Mama, Papa, zwei Brüder und Oma, sowie ein hilfsbereiter Held. Und noch eine Sache: Wie lange geht das? Wird mein Leben nur noch aus Minikeks bestehen monatelang? Oder eher jahrelang? Oder sind das nur die ersten Wochen, die so schlimm sind (bis sich alles einpendelt)?
  • Ich habe Angst eine schlechte Mutter zu werden. Warum? Weil ich es hasse zu putzen und zu kochen und genau das eigentlich tun müsste dann. Vielleicht ändert sich meine Einstellung auch, wenn Minikeks da ist. Ich hoffe es, aber noch kann ich mir das absolut nicht vorstellen stundenlang in der Küche zu stehen oder jeden X-ten Tag zu staubsaugen, wie eine Wahnsinnige. Meine Mama hat da einen Putzfimmel und liebt es in der Küche zu stehen, aber als ich klein war und helfen wollte, wurde ich immer abgeschoben, weil sie keine Zeit hatte darauf zu warten bis ich etwas fertig machte. Vielleicht ist das der Grund wieso ich die Küche meide? Ich lebe hier keineswegs im Dreck. Ich putze immer ein Mal die Woche mit dem Helden, aber ich mache es halt ungern.
  • Werde ich Zeit haben für meinen „Shop“? Bisher habe ich den ja neben der Arbeit gemacht und konnte so auf zwei, drei Conventions pro Jahr fahren. Es macht mir unendlich viel Spaß das zu machen, aber werde ich die Zeit haben das weiter machen zu können? Muss ich dem Ganzen nun „Tschüss“ sagen? Das ist das, was ich auf keinen Fall aufgeben will. Pausieren, OK, aber für wie lange? Ich habe momentan ein halbes Jahr angepeilt, ehe ich wieder auf eine Con fahre, aber reicht das? (Und nein, Minikeks wird nicht mitgeschleift, sondern bleibt das Wochenende bei Oma und Opa.)
  • Ich habe Angst, dass ich viel weniger Zeit für den Helden haben werde. Unsere Zweisamkeit, gemütliche Kuschelabende … Natürlich kann man das auch mit Minikeks zusmamen machen, aber dennoch ist es etwas anderes den Partner zu teilen. Ich hoffe es ist verständlich, was ich damit sagen will. Der Held und ich sind sowieso keine Partygänger, sondern Couchpotatos. Demnach würde uns da nichts fehlen, aber eben Sachen nur zu zweit machen. Das geht dann wohl eine längere Weile nicht mehr. Der Held leidet ja jetzt schon und danach?
  • Ich sehe jetzt schon, dass ich langsam bestimmte Freunde mehr und mehr „verliere“. Der Kontakt wird immer seltener und mittlerweile melden sich bestimmte auch garnicht mehr. Dabei habe ich sogar darauf geachtet nicht über die Schwangerschaft mit den Leuten zu reden. Dennoch passiert das. Ich weiß das sich einiges nun bei uns ändert und das Thema ist und bleibt am Ende Minikeks, aber dennoch tut es weh Freunde zu verlieren. Eine bestimmte Freundin zu verlieren wäre für mich ein kleiner Weltuntergang und ich hoffe dass das nicht passiert. Noch ist der Kontakt gut und ich hoffe das bleibt auch so *h* Dennoch … die Angst ist da …
  • Schaffen wir es finanziell? Diese Frage haben der Held und ich uns schon vor ein paar Monaten gestellt, als ich das Formular für die Elternzeit auf der Arbeit abgegeben habe. Wir haben zwar alles durchgerechnet, aber dennoch spuckt ein „Was ist wenn…?“ im Kopf herum. Wir haben uns nach vielem berechnen und vor allem Gesprächen dazu entschieden dass ich die 3 Jahre Elternzeit voll nehme mit der Option nach 1,5 Jahren wieder einsteigen zu können auf Teilzeit, wenn ich es will. Das erste Jahr bekomme ich noch Elterngeld, aber die zwei Jahre danach nur noch Kindergeld. Ich wäre dann auf den Held angewiesen, aber genau das wollte er gerne so haben. Er will dass unsere Minikeks (und die anderen Minis, die noch kommen werden) eine Mutter haben, die daheim und für sie da ist. Das ist das, was wir beide als Kinder nicht hatten. Ich unterstütze den Gedanken, denn ich bin der Meinung, dass die Erziehung von Kindern wichtig ist und nicht an Dritte weitergegeben werden sollte (was heutzutage fast alle machen …). Ich mag mir nicht vorstellen die Erziehung in die Hände von Kindergärtnern oder Lehrern geben zu müssen für MEIN Kind.

Ich wette ich habe irgendetwas hier vergessen, aber die Liste ist wirklich schon sehr lang geworden *hust* Tut mir leid ^^ Vielleicht mag mir da jemand, der/die Kinder bereits bekommen hat und all diese Erfahrungen gemacht hat, da ein paar beruhigende Worte schreiben? Oder umgekehrt meine Ängste bestätigen?

4 Kommentare

  • Jasmin · 17. Dezember 2015 um 14:28 Uhr Uhr · Antworten

    Ich finde es gut, dass du zuhause bleiben willst um dich um die Erziehung der Kinder zu kümmern, aber es schadet den kindern nicht, nein im gegenteil, ich empfinde den kiga als bereicherung für meinen sohn (3,5 j).
    Er geht seit über 1 jahr in den kiga und er liebt es dort zu spielen und zu basteln.
    was ist so schlimm daran, das kind ein paar std. am tag in den kiga zu bringen? er ist die zeit über bei kindern und spielt mit denen, danach ist er wieder zuhause :-)
    mach dir nicht so viele sorgen um alles, das wird schon *knuff*


    • yumkeks · 18. Dezember 2015 um 11:16 Uhr Uhr ·

      Mal sehen ob das auch wirklich klappt mit dem daheim bleiben … Je nach Finanzlage ist es so dass ich dann ja wieder anfange zu arbeiten :)
      Ich habe nie gesagt, dass ich mein Kind garnicht in die Kita lasse. Spätestens wenn das zweite Kind unterwegs sein wird, wird das erste in die Kita kommen und auch nur für ein paar Stunden zur Eingewöhnung am Anfang und mit steigerung der Zeiten dann. Wir wollen ja nicht bei einem Kind bleiben, sondern 2 oder am liebsten 3 haben *h*


  • catnizz · 12. Dezember 2015 um 14:10 Uhr Uhr · Antworten

    Ich kann dich nur zu gut verstehen. Mein kleiner wird jetzt 3 monate alt und es ist einr enorme umstellung und auch ich hatte viele deiner Ängste, auch wenn ein Kaiserschnitt bei mir weniger ein thema wa da meiner nicht so überdurchschnittlich groß war so war er mit 4 kilo ein kleiner Brocken und das ich leider schon in der 6ten woche schwangerschaftsstreifen hatte da hat das cremen leider nichts mehr gebracht. Jetzt lebe ich damit ist zwar für mich persönlich kein schöner Anblick aber ich steh darüber trotz auch wenig selbstwertgefühl und kritik am eigenen körper.
    Auch ich putze nicht gern aber ich sage dir du lernst dann ganz schnell viele sachen mit links zu machen, wortförtlich.
    Rest pegelt sich schneller ein man glaubt und abends gibt es recht schnell wieder kuschelabende wenn der kleine schläft.


    • yumkeks · 12. Dezember 2015 um 14:14 Uhr Uhr ·

      Danke dir für die Aufmunternden Worte ^^
      Ja es steht nur deswegen im Raum mit dem Kaiserschnitt, weil Minikeks einen recht großen Kopf hat *seufz* 2000g in der jetzigen Woche ist auch groß, aber das, was am meisten Probleme machen würde, wäre ja der Kopf >_< Bevor ich die Untersuchung im Krankenhaus nicht hatte, wusste ich das mit dem Kopf ja nichteinmal. Meine Frauenärztin hat immerzu gesagt "Alles ist gut bei Ihnen" ... Nun darf ich hoffen und Bangen, das bis zur nächsten Untersuchung im Januar dann der Kopf nicht übermäßig gewachsen ist, sondern nur jetzt schnell gewachsen war ... Ich würde ja schon gern normal die Kleine bekommen :)


Schreibe mir etwas


x3 
O_O 
T_T 
._. 
>_< 
-_- 
^^ 
uû 
;_; 
>_> 
mehr...