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Nachwuchs 1.0 – Minikeks ist da – Keksdose.org

Nachwuchs 1.0 – Minikeks ist da

8. Februar 2016 - 21:08 Uhr 6 Kommentare

Minikeks ist da

Minikeks ist da

Wir sind nun glückliche Eltern seit dem 2.2.2016, 10:13 Uhr *h*
Minikeks wog bei der Geburt 3950g, war 52cm und hatte einen Kopfumfang von 38cm.

Sie kam via geplanten Kaiserschnitt zur Welt, da sie bei dem Kopfumfang beim besten Willen nicht durch mein schmales Becken gepasst hätte (oder besser ich wäre dann unten mehr als gerissen/zerschnitten gewesen …) und in Beckenendlage lag. Das Risiko, dass der Kopf stecken bleibt ist einfach zu groß gewesen.
Den Termin haben wir uns nicht ausgesucht, sondern vom Arzt geben lassen. Wir wollten uns nichts aussuchen, weil wir der Meinung sind, dass Minikeks es ja sich auch nicht an einem Datum aussuchen würde (Woher auch? Sie hat ja keinen Kalender vor der Nase uû). Der Arzt hat dann den 2.2. festgelegt. Minikeks kam in der 38+6 Schwangerschaftswoche und somit 8 Tage früher als der berechnete Geburtstermin. Das muss auch so sein, hatte man mir erklärt, weil sonst die Gefahr bestehen würde, dass ich wirklich Wehen bekommen würde und das wäre schlecht gewesen, wenn sie mir ins Becken „gerutscht“ wäre.

Die Entbindung:
Es war ein graus für mich … schon von Anfang an fand ich den Gedanken, dass ich aufgeschnitten werde die Hölle. Ich hatte extrem gezittert, bevor die Spinalanästhesie gemacht wurde und konnte mich etwas beruhigen, damit diese gesetzt werden konnte. Es musste aber mehrere Male angesetzt werden, weil mein Rücken wohl krumm ist oder die Anästhesistin war noch nicht so gut. Es musste der Chefanästhesist gerufen werden … Danach hieß es ich muss mich hinlegen und es fing an alles unter dem Bauchnabel zu kribbeln. Ich zitterte dann nur noch obenrum. Es war furchteinflösend. Dann wurde ein Vorhang aufgestellt und der Held kam endlich herein. Das beruhigte mich etwas, aber mir war zum weinen zumute… Einige Minuten später hörte ich ein „Oh ja, da ist ein Füßchen“… und dann „Oh, gut dass Sie einen Kaiserschnitt machen, der Kopf … “ Den Rest nahm ich kaum noch wahr, denn mein Kreislauf war im Keller. Mein Blutdruck war extrem gesunken, sodass ich was bekommen habe um den wieder hoch zu pushen. Mir war dann noch 2 Stunden lang schwindelig und ich fühlte mich extrem benebelt. Nach ein paar Mal „Ruckeln“ hörte ich ein Quängeln und noch ein Mal nach ein paar Sekunden kam die Hebamme mit Minikeks in den Armen. Sie zeigte sie uns und wir wussten, was ihr Name war: Emilia. Dann wer schon die Hebamme weg und ich in meinem krassen benebelten Zustand hatte Mühe wach zu bleiben. Ich wollte weinen, aber irgendwie ging das nicht. Kennt ihr das? Naja … Der Held war mit der Hebamme gegangen. Dann wer ich schon fertig und der Vorhang wurde abgenommen. Ich wurde in ein Zimmer gerollt wo der Held mit Hebamme wartete und Minikeks wurde mir auf die Brust gelegt. Sie war so wunderschön (bzw. ist es immer noch). Ich wurde beobachtet für 2 Stunden. Es kam immerzu eine Hebamme, die sich meinen Bauch ansah und nach mir schaute.
Nach 2 Stunden kam ich auf die Neugeborenenstation. Der Held ging mit der Hebamme zum Minikeks baden und ich musste liegen bleiben. Etwa 8 oder 9 Stunden nach der OP und zugedröhnt mit Schmerzmitteln, zwang man mich zum aufstehen. Ich hatte trotz der Schmerzmittel heftige Schmerzen, schaffte es aber aufzustehen. Mein Bauch war immer noch riesig. In etwa so wie im 6. Monat… Und das war bei mir ja schon echt groß gewesen >_< Ich passte gerade so in die Hose rein, die ich mitgeommen hatte. Die drückte jedoch, also konnte ich die nicht tragen und lief im Zimmer immer nur in meinem Nachthemd rum -_- Am nächsten Tag wurde morgens ein Schmerzmitteltropf angelegt und der Blasenkateter wurde entfernt. Ich MUSSTE also dann zur Toilette GEHEN. Es war die Hölle … zumal diese blöde Toilette auch noch so TIEF war und ich kaum hoch kommen konnte ohne Schmerzen (trotz Schmerzmittel).

Im Krankenhaus kam ich kaum zum schlafen. Tagsüber hörte man den ganzen Tag Bohrgeräusche, weil genau nebenan gebaut wird. Minikeks schlief dabei aber wie ein Murmeltier. Außerdem kamen tagsüber allerhand Besuche vorbei, über die ich mich btw. sehr gefreut habe, auch wenn ich todmüde war ^^ Nachts machte dann Minikeks die Nacht zum Tag. Die erste Nacht konnte ich zB garnicht schlafen (genauso die Nacht vor dem Kaiserschnitt), weil ich irgendwie zugedröhnt war mit Adrenalin oder so … keine Ahnung … der Held konnte auch nicht schlafen. Bei jedem Piep von Minikeks waren wir beide hellwach.
Was mich im Krankenhaus wahnsinnig machte waren all die Schwestern und Hebammen, die von Schicht zu Schicht wechselten und immerzu etwas anderes von sich gaben bezüglich des Stillens -_- Am Ende hatten die mich so dermaßen wahnsinnig gemacht, dass ich nur noch weinte >_< Wegen einer der Schwestern machte ich mir zudem eine Brust fast kaputt <_< Am Ende hatte ich von zwei Stillberaterinnen das zu hören bekommen, was mich beruhigt hatte. Die erste war in der ersten Nacht da gewesen und hatte mit viel Geduld mich angeleitet. Es hatte SUPER geklappt. Den Tag darauf aber machten zwei Schwestern (oder waren es Hebammen? …KP) alles zunichte und den Tag darauf auch … dann klappte NICHTS mehr, weil ich von allen Seiten was anderes gesagt bekommen hatte…. und am letzten Tag kam die zweite Stillberaterin, die dasselbe erzählte wie die erste. Dann klappte auch wieder alles … oh man … wieso haben die alle eine andere Meinung!!??? Das macht einem unnötigen Stress! Durch den geplanten Kaiserschnitt (also ohne Wehen etc.) dauerte der Milcheinschuss länger. Freitag hatte ich die erste richtige Milch. Davor nur die Vormilch.

Wie es aktuell mir geht:
Ich hatte es bereits zuvor geschrieben und ich schreibe es gern hier noch ein Mal: Wer sich freiwillig (Wunsch-Kaiserschnitt) unters Messer legen will um DAS dann zu erleben… viel Spaß … Ich lernte erst vom Helden wie man Windeln wechelte, konnte aber kaum stehen dabei ohne Schmerzen und das trotz Schmerzmittel. Ich konnte kaum von A nach B gehen, kaum vom Bett aufstehen oder sonst etwas machen. Ich war völlig auf die Hilfe von einer Schwester oder vom Helden angewiesen und das bin ich – leider – immer noch. Man darf ja den Bauch nicht anspannen (verboten für sie nächsten 6 Wochen). Überlegt mal wo man das immer tut … Fast immer und überall. Selbst wenn man sich ins Bett legt oder aufsteht, spannt man die Bauchmuskeln an! Lachen geht garnicht, niesen und husten ist die Hölle… Es mag wie jammern klingen, aber glaubt mir: Es ist und bleibt kein Vergnügen … Nach nun 5 Tagen ist es ein bisschen besser, aber ich kann zB immer noch nicht ohne starke Schmerzen lang laufen (ich muss dabei immer den Bauch festhalten, also kann ich Minikeks nicht richtig tragen), stehen und aus dem Bett steigen (ins Bett komme ich ich immerhin). Auf der Seite schlafen geht garnicht, nur auf dem Rücken, der ja zerstochen wurde vom Anästhesisten, weil die zwischen die Wirbel nicht kamen -_- Ich nehme immer noch Schmerzmittel, aber die töten ja leider nicht alles ab und selbst wenn, dann kommt es um so heftiger zurück geschossen, sobald die nachlassen, weil ich es übertrieben habe. Die Narbe ist etwa 15 oder 18 cm lang. Ich kann das gerade schwer erkennen, weil da noch ein Bauch im Weg ist. Dieser ist nun etwa so groß, wie im 4. 1/2 Monat (und ja im 4. Monat war mein Bauch auch schon groß …ihr erinnert euch?). Nach der Geburt sind nun 11kg weg. Die restlichen purzeln hoffentlich auch, weil ich stille. Sport machen kann ich erst nach 6 Wochen und auch nichts, was mit dem Bauch zu tun hat. Bauchtanz ist da also nicht drin *seufz* Da muss ich also noch schauen … Ich wollte ja gern wieder anfangen, aber wie, wenn ich den Bauch nicht anstrengen darf? >_< Etwa 3 Monate nach dem Kaiserschnitt kann man langsam anfangen den Bauch zu trainieren, aber auch nur solange es nicht weh tut…

6 Kommentare

  • Sayuri · 19. Februar 2016 um 16:10 Uhr · Antworten

    Die ni*pel harten ab 😏 ich würde eingeleitet weil Sam 4000 G haben sollte und das weitere Ego nötig zu einen ks geführt hatte weil mein Becken zu schmal ist. Hatte ja eine symphysen lockerung und bevor die frisst sollte er kommen laut Ärzte


    • yumkeks · 19. Februar 2016 um 19:33 Uhr ·

      Ich hab auch schon gedacht dass es wohl so sein muss … seit Gestern tut es nicht mehr so doll weh und ich empfinde das Saugen auch nicht mehr als so stark irgendwie … aber wenn ich sie wegziehe, ist ihr Mündchen voller Milch x3 Also das klappt scheinbar. Jetzt muss das nur noch mit der Pumpe klappen …

      Achso! Oha, ja das ist natürlich etwas anderes. Wäre Minikeks nicht in BEL gewesen, hätten die auch eingeleitet in der 37. Woche x_x Sei froh dass du keinen KS hattest. Das ist echt nicht geil … >_<


  • Catnizz · 9. Februar 2016 um 18:51 Uhr · Antworten

    Mensch ich hätte auch nicht schlafen können wenn ich gewusst hätte wann es los geht.

    Oh meim gott was war das denn für eine anästesitin (irgendwo bestimmt ein fehler, aber man weiß was gemeint ist), hier können scheinbar einige empfangsdamen besser spritzen aber das war genau meine angst das ich auch keine pda wollte. Erst meine spritzenangst und dann das die in den rücken kommt, auch wenn da die betäubung nicht soo doll ist wie bei dir. Meine freundin erzählte mir von ihrer pda.

    Das mit dem stillen kenne ich schon alleine was befreundete mütter alles sagen, man sollte da auf sich hören und tipps anhören und dann für sich entscheiden ob man sie annimmt oder nicht.

    Ich drücke dir für den mächsten minikeks das es ohne ks klappt aber jetzt erstmal die zeit mit ihr genießen, die zeit geht so schnell vorbei.


    • yumkeks · 18. Februar 2016 um 19:21 Uhr ·

      Danke dir :)

      Ja irgendwie war mein Rücken wohl schief oder so .. kp xD


  • Sayuri · 8. Februar 2016 um 23:54 Uhr · Antworten

    Bei den Maßen und deiner Statur hatte ich mir das mit den KS schon gedacht. Den deine minimaus hatte fast genau die gleichen Maße wie Sam und das war ja schon ein brocken und hat mich ordentlich gerissen/geschnitten. Nur war es bei mir eben für KS zu spät, weil die lieben Ärzte ja lieber einleiten wollten -.-“

    Aber wenn ich das so höre bin ich froh! Ich kann es auch nicht verstehen, wer das per Wunsch macht :/ Die Spinalanästhesie war schon hölle, bei mir wurde auch mehrmals gestochen, weil ich die ja unter wehen bekomennen habe (erst sollte eingeleitet werden, dann ging nix vorran, dann sollte KS gemacht werden, Spinalanästhesie wurde gemacht, aber dann war Sam ja schon reingerutscht.) Das reinrutschen ist soweit schlimm, weil genau DA geschnitten wird ;) und man das baby ja net anschnippeln mag.

    Hehe Sam kam auch bei 38+6 :D

    Hoffe du schickst mit von der kleinen Emi ein Foto, bin schon sehr gespannt :D

    Und gräm dich net, Krankgenschwestern SIND doof was das Stillen angeht -.- UND NERVEN! Dabei ist das normal das der Milcheinschuss bei einer normalen geburt ja schon zwischen 3-10 Tage dauern KANN. Beim KS dauert es eben länger und gerade DA muss die Mama viiiiel Ruhe haben. Vertrau dir! Und wenn was ist, melde dich! Hab schließlich lang genug gestillt xD (24monte) und einiges mitgemacht an wehwehchen und komplikationen.

    Ich hab auch erst daheim ruhe bekommen. ohne die nervigen schwestern, die einen ständig hochgescheucht haben.

    Und hey man sagt 9 Monate ändert sich der körper 9 Monate brauch er um wieder da zu sein! Lass dir die Zeit, du bist Mama! Und kein Supertopmodel das schon nach 2 Tagen angeblich schon kein Bauch mehr hat!

    *knuffel*


    • yumkeks · 19. Februar 2016 um 14:57 Uhr ·

      Danke :)
      Ich muss deine aktuelle Nummer haben. Ich schicke dir mal meine via FB Message ;) Dann kann ich dir Fotos schicken :D Ich weiß nämlich nicht ob du meine aktuelle Nummer hast und ob ich deine aktuelle hab x_x

      Haben Sam und Emilia was gemeinsam :D Wieso wurde denn da eingeleitet? Komisch …. Das wird doch wenn dann nur bei Übertragung gemacht?
      Mittlerweile ist die Milch da und das Stillen klappt gut, aber ich sterbe manchmal vor Schmerzen >_< Ich hoffe das tut irgendwann nicht mehr weh óò Ich würde mich freuen wenn mir die alten Sachen passen. Der Rest ist irrelevant ^^


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