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MaGnology 2016 – Bericht – Keksdose.org

MaGnology 2016 – Bericht

13. Juli 2016 - 12:26 Uhr 2 Kommentare

Unser Stand

Unser Stand

Bitte beachtet, dass dies ausschließlich meine persönliche Meinung ist und es nicht unbedingt heißt, dass andere das genau so sehen, wie ich ;)

In der Woche zwischen dem JapanDom und der MaGnology habe ich kaum etwas vorbereitet. Ich hatte zwar vor gehabt die Magnete zu machen, die langsam sich dem Ende neigten, aber dazu kam ich leider nicht, da die Rohlinge nicht rechtzeitig gekommen waren. Ich hatte statt dessen abends noch ein paar mehr Ohrringe gebastelt, damit ich mehr vorrätig habe für den Onlineshop. Außerdem habe ich gebloggt (das frisst ja auch immer Zeit) und die Convention-Plannung für 2017 mir überlegt. Ja es ist noch lange hin, aber ich muss dennoch vorher anfangen mit der Plannung, denn bei einigen Cons bewirbt man sich ja eher und bei den anderen später. Dazu aber in einem gesonderten Blogeintrag dann ;)

Freitag hatte der Held sich frei genommen, um mit mir zur MaGnology fahren zu können. Diese fand zum zweiten Mal in Hamburg statt und dieses Mal im Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg. Ich war echt gespannt, wie es wirklich aussehen würde dort und war zugleich verunsichert, denn es war die erste MaGnology für uns und ich konnte demnach absolut nicht einschätzen, wie die laufen würde.
Da Donnerstag Hugo mir mit dem Auto beladen geholfen hatte, brauchten wir nur noch ein, zwei Sachen ins Auto bringen am Freitag. Der Aufbau begann um 11 Uhr, aber wir waren bereits seit 6 Uhr wach, da Minikeks um diese Zeit immer wach wird. Wir haben uns demnach in Ruhe fertig gemacht und verabschiedeten uns bei ihr und meiner Mama, die den Tag über auf sie aufgepasst hat. Vielen lieben Dank, liebe Mama *h*

Hinter den Kulissen

Hinter den Kulissen

Wir wollten ursprünglich gegen 10:30 Uhr los, aber schafften es erst gegen 10:45 Uhr ins Auto. Mit Kind ist vieles nicht mehr genau zu planen. Wir hatten aber genug Zeit, daher hatte ich mir keine großen Sorgen gemacht mit der Verspätung. Gegen 11:20 Uhr waren wir beim Museum und suchten einen Eingang. Den fanden wir recht fix und luden dann aus. Ich fing an langsam aufzubauen, während der Held hin und her rannte, um alle Kisten, Taschen, Koffer usw. zum Stand zu bringen. Die Räumlichkeiten waren interessat und ich war froh meine Stellwand zu haben, denn hinter uns ging es runter… Ich hab da etwas bammel vor Höhen … Dank der Stellwand aber ging es ohne Probleme :D Es war etwas enger hinter dem Tisch, als bei der NipponCon und dem JapanDom, aber es war OK. Wir bauten also fleißig auf und waren 30 Minuten vor Eröffnung fertig. Da bummelten schon Besucher rum oô Ich verstand zunächst nicht wie das sein konnte, da ja erst um 14 Uhr „Einlass“ war, aber ich erklärte es mir so: Das Museum hat ja seit 10 Uhr geöffnet und demnach liefen Besucher herum, die wir während des Aufbaus wohl übersehen hatten und erst dann als wir fertig waren, gesehen hatten … Oder: Es wurde geschlampt bei den „Kontrollen“. Ich hätte mir gewünscht, dass da wer an der Tür steht, der die Besucher nicht rein lässt. Es wurden bereits Käufe getätigt, da stand unsere Kasse noch nichteinmal und dasselbe war auch bei anderen Ständen so gewesen. Bei einem Museum ist das wohl etwas schwierig, aber eventuell ginge das bei der nächsten Location.

Ausblick

Ausblick

Gegen 15 Uhr traf Hugo bei uns ein (er hatte arbeiten müssen an dem Tag) und half am Stand aus. Viel zu helfen gab es aber nicht *seufz* Ich hatte daher lange Runden gedreht und mit vielen Leutchens geplaudert *h* Dasselbe taten natürlich auch der Held und Hugo. Dennoch … ich konnte am Ende des Tages an einer einzigen Hand abzählen, was für verschiedene Produkte an unserem Stand gekauft wurden ;_; Es war ganz schön frustrierend und so sah dann auch die Kasse aus. Wir hatten seit 4 Jahren nicht mehr so einen dermaßen schlechten Freitag erlebt, was die Einnahmen angeht! >_<
Ich kenne es von den meisten Veranstaltungen so, dass die Händler erst gegen 20 Uhr dicht machen, aber hier wurde punkt 18 Uhr alles dicht gemacht und die Besucher hinausgescheucht vom Museumspersonal. Ich habe ehrlich noch nie einen Raum so schnell leer werden sehen, wie hier oO Normalerweise dauert es etwa 30 – 60 Minuten, ehe alle Besucher weg sind, aber hier waren es gefühlt 5 Minuten gewesen, sodass wir gegen 19 Uhr schon daheim waren und Minikeks selbst ins Bett bringen konnten.

Held mit Minikeks

Held mit Minikeks

Samstag ging es für uns wieder gegen 6 Uhr los. Wir machten uns wieder langsam fertig und packten eine extrem volle Tasche für Minikeks ein, denn Heute passte Mama nicht mehr auf sie auf, sondern wir nahmen sie mit. Ehrlich gesagt wär es mir andersrum lieber gewesen (also Freitag wir, Samstag bei Mama), weil Samstag der geschäftigste und somit anstrengendste Tag ist, aber es wäre schwer gewesen mit dem Aufbau des Standes, wenn wir sie Freitag bereits dabei gehabt hätten. Wäre Hugo dabei gewesen beim Aufbau, wäre das garkein Problem gewesen, aber leider ging das nicht *seufz* Sonntag war dann das andere Dilemma mit dem Abbau und einem müden Baby … ne, das wäre auch nicht gegangen … also musste es der stressige Samstag sein. Der Held hatte den ganzen Tag „Dienst“, weil ja Wochenende Papa-Zeit hat für Minikeks, also hatte er mit ihr alle Ausstellungen im Museum doppelt und dreifach angesehen xD Hugo und ich schmissen den Stand.
Bis etwa 14 Uhr war es extrem mau gewesen. Mir kamen beinahe die Tränen, wenn wieder nur Tombola oder Buttons gekauft wurden ;_; Ich hatte schon echt befürchtet, dass es genau so schlimm enden würde, wie am Freitag, aber ab etwa 14 Uhr besserte sich alles nach und nach und wir waren dann richtig gut besucht. Vielen lieben Dank an alle Käufer! *h* Mir ging das Herz auf, als es endlich rud lief. Die ganze Arbeit war also doch nicht umsonst gewesen! Wir hatten sogar zwei Kartenzahlungen gehabt an dem Tag und es hatte wunderbar funktioniert :D

Ab 17:45 Uhr liefen Leutchens herum, die uns mitteilten pünktlich schluss zu machen und es auch unseren Kunden mitzuteilen. Es gab sogar dieses Mal eine Durchsage, dass bald geschlossen wird. Pünktlich um 18 Uhr war nichts mehr los gewesen oô Alle Besucher waren verschwunden. Das ging wieder so dermaßen fix. Wir konnten also mit Minikeks heim und sie pünktlich ins Bett bringen. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass sie später ins Bettchen kommen würde. Nunja, auch etwas positives bei der Sache. Dennoch war es irgendwie gefühlt „falsch“, weil man es schon anders gewohnt ist von den anderen Conventions. Selbst bei der Leipziger Buchmesse dauert es eine Weile ehe alle Besucher raus sind. Ich sage nicht, dass es total locker zugehen sollte und man die Besucher machen lassen sollte noch eine Stunde, aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass es für die Besucher auch nicht positiv rüber kam, wenn man sie punkt 18 Uhr regelrecht hinauswarf (so kam es mir vor). Vielleicht bessert sich das etwas bis zum nächsten Mal. Bei der MMC Berlin letztes Jahr hatten die an die Türen Helfer gestellt, die keinen mehr hineinließen ab dem Moment, wo Schluss sein sollte und alle Besucher, die noch im Raum waren konnten noch in Ruhe ihre Einkäufe tätigen, ehe sie freiwillig hinausgingen. Das hatte etwa 30 Minuten gedauert.

Gewinnerin

Gewinnerin

Sonntag ging es wieder gegen 6 Uhr hoch und wir machten wieder eine Tasche für Minikeks fertig. Dieses Mal nahmen wir sie aber nicht mit. Sie wurde von des Helden Papa und der Katzenflüsterin abgeholt und verbrachte bei den beiden den Tag. Vielen lieben Dank dafür! *h* Abends brachten sie Minikeks zurück und meine Mama brachte sie ins Bett. Dankeschön! *h*

Wir sind gegen 9 Uhr beim Veranstaltungsort gewesen, machten unseren Stand fertig für den nächsten Ansturm und warteten. Nun … der Ansturm kam irgendwie garnicht so richtig in die Gänge. Es gab manchmal gut was zu tun, aber manchmal saß man nur da und drehte Däumchen. Wie ich später durch Facebook erfuhr, haben viele, die eigentlich kommen wollten, doch nicht vorbeigeschaut am Samstag und Sonntag. Das hatte den Grund, da man Taschen abgeben musste und das viele doof fanden. Ich fand es auch ehrlich merkwürdig, wenn Taschen abgegeben wurden, aber es vollkomen OK war mit einer großen Tüte (voller Einkäufe) dann herum zu laufen im Museum. Da hätte man ein, zwei Leute an die Eingänge zum Museum stellen können, die auf die Taschen-Abgabe verwiesen, aber die Conbesucher ruhig die Taschen behalten lassen können. Die meisten Conbesucher haben sich auch nichts angeschaut im Museum, soweit ich das erfahren hatte. Manche schon, aber die meisten waren die ganze Zeit unterwegs auf der Con.

Der Sonntag lief besser als der Freitag, aber irgendwie machte sich das kaum bemerkbar. Man nahm es nur ganz langsam wahr. Es gab ab und an einen kleinen Ansturm, aber zum größten Teil war es recht übersichtlich. So wie ein Sonntag eben ist ^^

Gegen 17:40 Uhr kam eine Durchsage, dass um 18 Uhr Schluss ist und ab 18 Uhr war wieder Totenstille. Wir bauten dann in Ruhe ab und gönnten uns noch einen Abstecher zu Burger King, bevor es Heim ging. Mama hatte da gerade Minikeks ins Bett zu bringen versucht, also haben wir in Ruhe essen können.

Einblicke

Einblicke

Fazit:
Ich fand die Location sehr interessant. Leider hatte ich keine Zeit mir alle Ausstellungen anzusehen, aber Hokusai x Manga habe ich mir Freitag angeschaut. An sich hätte ich mir die Zeit nehmen können Freitag, aber ich wollte lieber mit den Leutchens plaudern, die man länger nicht gewesen hatte *hust*
Die Öffnungszeiten der Location waren zugleich auch die Öffnungszeiten der Con. Das fand ich schon etwas schade. Händlerräume könnten ruhig ein bisschen länger offen sein und Programmpläne, die länger als 18 Uhr gehen, wären sicherlich auch für die Besucher interessant gewesen.

Schade fand ich das „Conheft“, wenn man das so bezeichnen kann? Da war ein Hallenplan und eine Tabelle mit den Workshops und dem Bühnenprogramm. Es gab jedoch keine Erläuterung zu den Showgruppen usw. Ebenso die Signierstunden. Das hätte in einem kleinen Heftchen, mit ein paar Seiten mehr, ruhig erwähnt werden können, so wie es bei anderen Conventions ist. Eine kleine Erläuterung, worum es bei Workshop X und Showgruppe Z geht, wäre super für das nächste Mal :)

Super gut fand ich den Catering-Service! Es gab umsonst belegte Brötchen, Müsliriegel, Äpfel, Kuchen, Kaffee und Wasser Ö_Ö Das gab es sonst bei keiner Con. Ich kenne das nur von der ChisaiiCon und da war das nur für die Künstler, soweit ich weiß. Man musste da auch immer im Helferraum essen und hier konnte man das Essen mit an den Stand nehmen. Das fand ich besser, weil man ungerne den Stand zu lang mit nur einer Person lassen mag. Schade fand ich jedoch, dass es zwar Kaffee gab, aber keinen Tee. Eine Kanne heißes Wasser oder ein einfacher Wasserkocher und Teebeutel wären super gewesen oder Aufguss-Tee. Es hätte nicht zig Sorten sein sollen, aber immerhin grünen Tee oder schwarzen *h* Vielleicht gibt es ja zur nächsten Con Tee *h*

Ebenfalls super fand ich, dass es auch Spielefirmen gab, die ihre Spiele vorstellten. Ich fand das es eine gute Mischung war mit den Händlern, Klein-Händlern (so jemand wie  Selfesteem oder ich), den Austellern (Games & der eine Cosplay Stand) und Künstlern. Ich fand es auch gut, das alles gut durchgemischt war und nicht von einander getrennt, wie es auf anderen Veranstaltungen gerne gemacht wird. So haben zum Beispiel die Künstler die Chance auch denjenigen ihre Sachen zu präsentieren, die sich sonst nicht zu den Räumen mit den Künstlern „verirrt“ hätten. Es sah dann zwar manchmal etwas komisch aus, dass da so ein großer Stand direkt neben einem kleinen Künstler stand, aber gerade das fand ich persönlich interessant. Ich weiß jedoch nicht, wie es für die Künstler war, denn man kann auch andererseits leicht übersehen werden neben solch einem großen Händler. Für mich als Beobachterin, war es aber interessant und in sich harmonisch aufgebaut, so wie es war.

Sehr sympatisch fand ich, dass viele Japaner unterwegs waren auf der Con *h* Es war echt toll sie sprechen zu hören *_* Ich verstehe leider kein japanisch, aber der Held tut es und es brachte mich wieder dazu in Erinnerungen zu schwelgen an den Japan-Urlaub 2015 *h*

Schade fand ich, dass es kaum etwas japanisches zu essen gab, bis auf ein paar Onigiri, die wir uns auch gönnten x3 Es wäre toll, wenn beim nächsten Mal Mimi’s Crêpes dabei wäre und andere tolle japanische Leckereien *h* Auf der MMC Berlin verkaufen japanische Frauen für kleines Geld kleine Snacks und einfache Speisen auf der Con … vielleicht gibt es beim nächsten Mal auch so etwas? Ein leckeres Curry, Onigiri, Yaki-Soba, Teriyaki-Spieße usw. wären super! *_* Schade, dass es keine japanische Bäckerei in Hamburg gibt, so wie Kame Berlin…. Leckeres Melonpan oder andere tolle japanische Backwaren wären auch super für das nächste Mal *_* Oder … ich mag es kaum schreiben, aber … ein Maid Café!!! *_*

Insgesamt sehe ich auf jeden Fall Potential für mehr bei der MaGnology. Es kann an einigen Ecken gefeilt werden bis zum nächsten Jahr und dann wird es sicherlich noch besser als dieses Mal! Mir hatte es gut gefallen als Klein-Händler und ich würde mich riesig freuen beim nächsten mal wieder dabei sein zu können! Hoffentlich bei einer etwas größeren Location mit besseren Öffnungszeiten, mehr Programm für die Besucher und vielen japanischen Leckereien ^^ Der Held hatte jedenfalls angemerkt, dass er beim nächsten Mal einen Mahjong (das japanische, nicht dieses Paare-Ding) Workshop machen wollen würde, um mehr Mahjong-Interessierte in Hamburg zu finden und eventuell eine kleine Gruppe zu formen.

2 Kommentare

  • Babsi · 13. Juli 2016 um 12:59 Uhr · Antworten

    das mit den belegten broten und dem wasser hab ich auch super gefunden. ich mag die magnology und werd auf jeden fall wiederkommen. ^-^v hab mich sehr wohl gefühlt bei euch in hamburg :D


    • yumkeks · 13. Juli 2016 um 21:11 Uhr ·

      Das freut mich :D
      Du hattest ja so einen Selberbauer-Stand gehabt … Hattest du die Tische geliehen? Du meintest doch du bist immer mit Zug unterwegs? ^^


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