Ha! Hattest du nun einen Steckbrief erwartet? Tja, PECH! Hier gibt es keinen, denn wenn du mehr über mich wissen möchtest, musst du an diesem Texten vorbei
Ich denke aber, so kannst du mich etwas besser kennenlernen, als einfach nur einen kahlen Steckbrief zu lesen
Wo fange ich denn nun am besten an? Wohl am Anfang, oder?
Ich bin nach einer ziemlich holprigen Geburt in Belowo (Russland, Sibirien) am 25. Mai 1985 mit dem Namen Marina getauft worden. Ich bin an einer interessanten Zahlenkonstelation geboren und eben diese Zahl begleitet mich stets durchs Leben. Es ist mein Glücksbringer oder mein Wegweiser, denn mir begegnet diese Zahl immer wieder. Die 5 ist im Russischen die beste Note und im Deutschen fast die schlechteste, was mich ziemlich verwirrte, als ich mit meinen 8 Jahren in Deutschland buchstäblich landete und zwar in Hamm und danach weiter nach Hamburg pilgerte. Meine Eltern entrissen mich damals all meinen Freunden und Verwandten, als sie beschlossen “Deutsche” zu werden, denn wir sind die sogenannten Wolgadeutschen. In meinen jungen Jahren verstand ich jedoch die Bedeutung dessen nicht besonders, lernte diese aber im späteren Unterricht und in zahlreichen Erzählungen meiner Oma über den zweiten Weltkrieg.
Ich bin ein typischer störrischer büffelgeborener Mensch. Wenn ich mir ein Mal etwas in den Kopf gesetzt habe, will ich so lange mich darum bemühen, bis endlich das gewünschte Ergebnis vollbracht ist. Ich strebe aus diesem Grunde stehts die Perfektion an, was ein Manko an mir sein kann, wobei ich das eher positiv sehe: als großen Ehrgeiz. Durch mein Sterzeichen bin ich zudem sehr wankelmütig. Ich kann nie lange ruhen und muss ständig Action haben. Es heißt nicht, dass ich total der Partylöwe bin, sondern schlicht, dass ich Untätigkeit nicht mag.
Meine Schulzeit habe ich nicht besonders genossen, dafür aber mein späteres Studium und meinen jetzigen Job, auf das ich durch ziemliche Umwege gekommen bin. Ich finde es schön, dass es in Deutschland so viele Möglichkeiten gibt sich fortzubilden und ich habe eben das getan, denn nach der 12. Klasse ging ich von der Schule ab (damals gab es 13. Schuljahre) und besuchte den Grundlehrgang für Mediengestaltung. Von Dort aus führte mich mein Weg zur Screen Design Ausbildung und danach zu einem Job, obwohl mir immerzu gesagt wurde, dass es schwer werden würde einen Job zu finden. Mit Ehrgeiz lässt sich aber alles erreichen. Während ich also vor mich hinwerkelte auf der Arbeit, merkte ich nach und nach, dass mich das Ganze nicht ausfüllte und sogar ein Jobwechsel brachte nicht das erwünschte Gefühl des “satt seins”. Ich suchte nach Antworten und fand diese bei alten Zeichnungen von mir. Der Wunsch zu studieren erblühte und ich besuchte daher die Hamburger Technische Kunstschule. Hier machte ich 2010 meinen Abschluss zur Grafik Designerin mit der Fachrichtung Multimediadesign und Illustration. Mittlerweile arbeite ich bei Goodgame Studios als Game Artist
Du hast so lange durchgehalten?
Wow, alle Achtung! Na dann geht es weiter:
Ich arbeite nicht nur fest bei einer Firma, sondern bin nebenbei freiberuflich tätig als Designerin und Illustratorin und betreibe einen Onlineshop, der mir sehr viel Spaß macht. Beides Mache ich in meiner Freizeit und zwar nur so viel, wie es möglich ist, ohne dass es in Konflikt kommt mit meinem normalen Job
Ich bin ein totaler Mac-User, wobei ich auf der Arbeit zu WinBlöd switchen muss. Warum Mac? Es hat keinen besonderen Grund an sich. ich komme einfach mit dem System besser klar und nein, ich bin kein Apple-Anhänger, denn ich besitze tatsächlich nur ein Mac Book Pro und sonst nichts von Apple. Ich war und werde nie ein Apple-Verfechter sein und niemandem irgendetwas aufschwatzen, denn ich finde das albern sich ständig zu bekriegen und zu sagen, dass dies oder jenes besser sei. Das gleiche gilt auch in Bezug auf meine Spiegelreflex-Kamera (Canon EOS 350D). Sie ist mittlerweile ein altes Stück, dass ich 2006 mir geleistet hatte durch langes horten an Geld, aber ich liebe meine Kamera nach wie vor und sie macht immer noch super Fotos, wenn ich mir denn auch Mühe gebe bei den Motiven. Ich habe meiner Kamera zudem ein paar Extras gekauft, wie ein Weitwinkelobjektiv, einen externen Blitzer, einen Diffuser und einen Infrarotfernauslöser
Alles für mein Baby und ich würde mir noch viel mehr leisten, wären da nicht noch andere Hobbies, wie Mangas. Ich habe mehr als 600 Stück im Regal stehen und ich süchtel nach MEHR! Ich liebe zudem Artbooks und seitdem ich arbeite, kann ich mir sogar ein paar mehr dieser Prachtstücke leisten <3 Außerdem liebe ich den Bauchtanz und TribalFusion Bellydance. Die Kostüme dafür sind nicht die billigsten und ich habe sogar angefangen selbst zu nähen, weil ich dadurch meine Kostüme selbst ausschmücken konnte.
Ich denke ein Mensch lernt nie aus und versuche mich in immer neueren Gebieten. Aus diesem Grund probiere ich auch so etwas aus, wie den bauchtanz und bleibe dabei stecken. Ich mache das nun seit Dezember 2006 und stand 2007 das erste Mal auf einer Bühne. Es ist ein tolles Gefühl und ich kann es wirklich jedem empfehlen
Gerade denen, die schüchtern sind! Mir brachte es viel und ich denke anderen würde das auch eine Menge bringen. Ich lese sehr gerne und zwar nicht nur in Deutsch. Ach ja und ganz wichtig: Der Keks ist vergeben an Henrik Hanssen
Nix zum anfassen hier also, aber angucken darf man, solange die Augen einen nicht durchzubrennen versuchen
Nun denn, ich denke ich habe genug gequasselt. Falls jemand Fragen haben sollte, kontaktiert mich doch einfach via Mail: yummy [ÄT] keksdose.org










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